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Das Labyrinth von Chartres Wie im Labyrinth wissen wir oft nicht, wo wir sind. Wir gehen nur vorwärts, und der Weg entsteht unter unseren Füßen. Einmal ins Labyrinth eingetreten, scheinen wir sehr schnell zum Ziel in der Mitte zu gelangen, wir glauben fast, es geschafft zu haben - dann bewegen sich die verschlungenen Pfade wieder weg vom Ziel. Wieder nähern wir uns dem Ziel und glauben, diesmal in den Kern, in unseren innersten Kern vorzustoßen - doch dann entfernen uns die Wege des Labyrinths weiter weg vom Kern als jemals zuvor. Wir sind am mutlosen Ende und verzweifeln. Mit letzter Kraft gehen wir weiter - durchschreiten Windungen um Windungen. Wieder kommen wir näher und landen dann noch einmal am entferntesten Punkt. Nun wirkt die Reife, die wir auf unserem Weg gewonnen haben. Sie schwingt uns schneller und direkter als wir dachten in die Mitte - zum Kern. Dort ruhen wir mit einem unbezahlbaren Kapital - mit allen Erfahrungen, die wir unterwegs gesammelt haben. Sie gehören jetzt uns und krönen unser Sein. Um innerlich ganz heil zu sein, Einige Teile von uns haben wir verdrängt oder gar abgespalten, um damit verbundene Schmerzen nicht wahrnehmen zu müssen. Unbewusst versuchen wir, durch Zuwendung von anderen Menschen, zu unserer Ganzheit zurückzufinden. Dies kann jedoch nicht wirklich gelingen und muss enttäuscht werden, solange wir noch Anteile von uns selbst ablehnen. Daher ist es von größter Bedeutung für uns selbst, die ganze Verantwortung für Heilung zu übernehmen. Unsere Außenwelt spiegelt unsere inneren Prozesse - wir können in ihr lesen. Sie weist uns auf das hin, was es für uns zu transformieren gilt. Ziel unserer gemeinsamen Arbeit wird daher sein, immer mehr von uns selbst in unserer Ganzheit zu integrieren, langsam in unserem Innersten zu heilen und dadurch mehr und mehr unseres eigenen Potentials zu öffnen. Dies ist eine Reise. Dabei begleite ich Sie.
Michaele Kundermann
61267 Neu-Anspach ( 06081 - 584366 Fax: 06081 - 584821 email: contact@kundermann-consult.de
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