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Sondermülldeponie Zahn . . . oder ist Quecksilber aus Amalgam unbedenklich? Am Amalgam scheiden sich die Geister schon seit seiner Erfindung durch zwei Franzosen im Jahr 1840. Die Medizin wusste damals um die neurologische Giftigkeit von Quecksilber (Hg). 1846 gab es einen großen Wissenschaftsstreit, bei dem die Volkswirtschaftler siegten. Sie meinten, das Volk könne sich eben keine Goldfüllungen leisten und Amalgam sei besser als Löcher in den Zähnen. Bis heute gibt es viele verharmlosende Schriften - aber keine mir bekannte Untersuchung, bei der sich Quecksilber als harmlos herausgestellt hat. Die WHO stellte 1991 fest, dass es für Quecksilber keine Mengenangabe gibt, für die keine Auswirkungen feststellbar sind und legte eine "vorläufig duldbare" Menge von 45 m g pro Tag fest. Es ist gesetzlich verboten, Amalgam - das zu ca. 50% Quecksilber enthält - in den normalen Hausmüll oder ins Abwasser zu geben. Umso mehr erstaunt es, dass in unserer Zeit, in der Nachhaltigkeit ein großes Thema geworden ist, dieser Sondermüll noch immer in unserem Mund abgelagert werden darf. In der Umwelt ist Quecksilber schädlich - aber in unserem lebenden Organismus soll er keine negativen Auswirkungen haben? Dieser Widerspruch spricht lauter als alle wissenschaftlichen Abhandlungen über die Giftigkeit oder Ungiftigkeit von Amalgam. Amalgam ist zu einem Politikum geworden. Längst gibt es Materialien, die kostengünstig und unbedenklich sind, sodass die soziale Argumentation völlig überholt ist. Würde man seine Gefährlichkeit jedoch offiziell feststellen, wären die Kosten der Krankenkassen für Sanierungen unabsehbar. Also beruft man sich darauf, dass es keinen eindeutigen Beweis für die allgemeine toxische Wirkung gibt und stopft unsere Zähne weiterhin damit - obwohl es keinen Beweis für die Verträglichkeit gibt. Erstaunlich: warum wurde Amalgam nie auf seine Bioverträglichkeit getestet - wie es für alle Medikamente erforderlich ist? Mutig lösen die Schweden inzwischen das Problem: Seit 1.1.1999 werden dort keine Amalgamfüllungen mehr durch die Gesundheitssysteme finanziert, obwohl Amalgam nicht verboten wurde. Warum sollte dies nicht auch in Deutschland möglich sein? Hierzulande muss sich noch jeder Zahn-Patient selbst Gedanken machen. Da Aufklärung nur spärlich zu finden ist, möchte ich Ihnen trotz des komplexen Themas hier einige zusammenfassende Informationen dazu liefern:
Meist werden Beschwerden nicht als Quecksilber-Belastung erkannt, da die Anfangssymptome unspezifisch sind, wie z.B.: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, unklare Sehstörungen, Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche, Kopf- und Nackenschmerzen, häufige Infekte, Magen- und Darmbeschwerden, rezidivierende Blasenentzündungen, schnelle Stimmungswechsel, unbegründeter Ärger, Depression, Suizidgedanken.
Quecksilber wirkt also an vielen Stellen gleichzeitig und ist selten eindeutig als Verursacher eines Symptoms nachzuweisen - das ist wohl der Grund, hinter der sich die offizielle Seite verstecken möchte. Veränderungen kann meist nur die Macht des Verbrauchers bewirken. Entscheiden Sie daher selbst, ob Sie weiterhin Amalgamfüllungen erhalten möchten. Entscheiden Sie, ob Sie bestehende Füllungen sorgfältig sanieren lassen möchten. Die Entfernung von Amalgamfüllungen ist nur ein erster Schritt. Anschließend ist eine Ausleitung des im Körper gelagerten Quecksilbers unter fachkundiger medizinischer Aufsicht erforderlich. Zur Ausleitung werden Mikroalgen-Präparate wie z.B. Chlorella verwendet. Außerdem Cilantro- (Koriander) und Bärlauchpräparate. Eine phytotherapeutische Stärkung der ausleitenden Organe wie Leber und Nieren wird meist kombiniert. Einige kinesiologische Verfahren können Ihnen helfen, Schwermetalle auszuleiten, indem sie die energetischen Voraussetzungen des Körpers dafür verbessern und Energieblockaden beseitigen, die durch das Schwermetall verursacht wurden. Michaele Kundermann |
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