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Jeder Mensch kann aus der Fülle leben Vor wenigen Jahren noch hätte ich bei dieser Überschrift müde lächelnd weiter geblättert. Doch dieses Thema hat große Bedeutung für mich gewonnen, als ich mit meiner Kollegin, Karin Müller, ein Zielsetzungs-Coaching entwickelte. Bald stellten wir fest, dass es in den herkömmlichen Zielsetzungs-Strategien ein "missing link" gab. Ziele wurden häufig gesetzt, um einen Mangel auszugleichen – wodurch der Existenzkampf bestehen blieb - wenn auch auf hohem Niveau. Die Denkfalle wurde erkannt, und wir fanden eine unerwartete Lösung: das Bewusstsein von Fülle als Ausgangspunkt. Daraufhin begannen wir zu erforschen, was es heißt "Aus der Fülle zu leben". Heute möchte ich Ihnen ein wenig berichten, auf welch sonderbar einfache Logiken wir gestoßen sind. Das Thema erschließt sich, wenn wir von zwei Grundannahmen ausgehen:
These 1: Wir sind Schöpfer unserer Welt Machen wir es an einem einfachen Beispiel fest: Welche Kleidung tragen Sie heute? Wann haben Sie angefangen zu erschaffen, dass Sie heute in dieser Kleidung diesen Artikel lesen? Vielleicht, als Ihnen das Kleidungsstück im Schaufenster gefiel? Oder schon, als Sie zum erstenmal dachten, dass Sie ein solches Kleidungsstück in der und der Farbe benötigen? Tatsächlich erschaffen wir jeden Moment Ursachen für zukünftige Ereignisse durch die Entscheidungen, die wir permanent treffen. Und dies geschieht nicht zuerst im grobstofflichen Bereich - Erschaffen beginnt bereits viel früher - in unserer Vorstellungskraft. Das, woran wir immer wieder denken, ziehen wir magnetisch an, denn es ist die magnetische Kraft der Liebe, die uns immer wieder an etwas denken lässt und diese Anziehung verursacht. Die funktioniert natürlich auch mit Sorgen oder Ängsten: wir lieben sie, denn sonst würden wir nicht immer wieder daran denken oder darüber reden - und so erschaffen wir ständig mehr davon. Wenn wir der Meinung sind: "Mich nerven Menschen, die in jedem Satz ein verlegenes "äh" von sich geben." - dann denken wir oft an solche Leute und werden wahrscheinlich viele davon treffen, es wieder wertend bemerken und unser Denken daran verstärken - ja, wir werden es sogar selbst tun. Wir könnten gleichermaßen sagen: "Ich liebe Menschen, die sich mit Bedacht artikulieren und bei denen jedes Wort sitzt". Dann würden wir öfter an solche denken - und nicht wundersamer Weise - sondern schöpferischer Weise würden wir viele von diesen entdecken und damit unsere Meinung verstärken. Die selektive Wahrnehmung unseres Gehirns richtet sich nach dem, was wir wiederholt tun - also lieben.
Wir wissen, dass unsere Gedanken als elektrische Ströme elektromagnetische Felder erzeugen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausdehnen. Ähnliche Felder mögen die beschriebenen Wirkungen erzeugen, die jeder in seinem Leben beobachten kann. Es sind mir bisher keine physikalischen Messgeräte für diese Gedanken-Energien bekannt - wir messen sie nur indirekt z.B. über den Hautwiderstand oder mit dem Biofeedback des kinesiologischen Muskeltests. Halten wir fest: Gleichermaßen wie unsere Handlungen im grobstofflicheren Bereich schaffen unsere Gefühle und Gedanken in der feinstofflicheren Welt Voraussetzungen für die kommenden Ereignisse. Alle Wirkungen, die wir heute erleben, sind Ergebnisse irgendeiner Schöpfung, die wir zu irgendeiner Zeit auf den Weg gebracht haben. These 2: Alles ist Energie, der wir Eigenschaft und Richtung geben Physiker wissen, dass wir nur noch Energie finden je tiefer wir in den Mikrokosmos eindringen - Materie ist letztlich nicht mehr auszumachen. So wird sie als verdichtete Energie betrachtet. Energie müsste demnach in unserem Leben eine entscheidende Rolle spielen. Wir atmen. Kostenlos beziehen wir daraus neutrale Energie aus dem Kosmos - denn der Atem stellt keine Bedingungen an seine Verwertung. Durch Gedanken, Gefühle und Handlungen verwenden wir diese Energie ständig für etwas. Es ist unsere Entscheidung, ob diese Energie z.B. zur Vermehrung von Liebe oder zur Vermehrung von Widerstand verwendet wird. Unser ganzes Leben besteht darin, dieser Energie eine Richtung zu geben und ihr Eigenschaften aufzuprägen. Dies ist unser unausgesprochenes Statement - jeden Moment. Energie folgt der Aufmerksamkeit - dieses Gesetz, das uns der ägyptische Weisheitslehrer Hermes Trismegistos überlieferte, ist so gültig wie die Schwerkraft. Wir geben der Sache Energie, auf die wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Das was jetzt in unserem Leben existiert, ist durch unsere Aufmerksamkeit in der jeweiligen Intensität dort aufgestellt worden. Mit unserer Aufmerksamkeit drehen wir auch einen Film - einen Film, den nur wir kennen, den sonst keiner dreht. Merken Sie was? Welchen Film möchten Sie sich in Ihrem Leben gerne anschauen? Die beiden o.g. Thesen können wir leicht in unserem Leben auf ihre Bedeutung überprüfen. Forschen Sie selbst! Jeder Moment unseres Lebens schult uns in der Verwertung von Energie. Bald beginnen wir zu verstehen, dass es eine Frage der Richtung unserer Aufmerksamkeitsenergie ist, ob wir aus der Fülle leben oder im Mangel. Wie sieht es im "Mainstream" aus? Da wird gearbeitet, um den Mangel an Geld auszugleichen. Da sind wir nett zu anderen, um unseren Mangel an Selbstbestätigung auszugleichen. Da schaffen wir Beschäftigungs-Programme, um den Mangel an Arbeitsplätzen auszugleichen. Da will die eine Partei gewählt werden, weil es der anderen an etwas mangelt. Da beeilen wir uns, um den Mangel an Zeit auszugleichen . . . und so weiter. Man könnte meinen, unser Leben bestehe in der hoffnungslosen Beseitigung von Mängeln. Eigenartig, dass wenn ein Mangel beseitigt scheint, sich ein neuer auftut. Die beiden o.g. Thesen erklären ganz einfach, dass dies unweigerlich so kommen muss: wenn uns der Mangel zur Handlung motiviert, erzeugen wir damit noch mehr Mangel. Die Aufmerksamkeits-Energie, die wir aussenden trägt die Botschaft "Mangel" und jede Energie erzeugt immer wieder sich selbst in der Reflexion. Aus der Fülle leben - mit dem eigenen Leben kommunizieren lernen Wie wäre ein anderer Standpunkt: wenn wir einfach davon ausgehen, dass wir mit dem, was uns im Moment alles zur Verfügung steht, bereits in der Fülle leben? Ein absolutes Maß an Fülle gibt es nicht - es gibt nur ständige Ausdehnung. Selbst ein Obdachloser, der auf der Straße lebt, hat ein gewisses Maß an Fülle - vielleicht eine Schale, mit der er Geld sammelt. Vielleicht eine Decke zum Schlafen. Vielleicht ein Instrument, mit dem er seine Talente zeigt. Er hat sein Leben, seine physische Kraft, seine Emotionen und seine Gedanken. Er hat einen Boden unter den Füßen, er hat Luft zum Atmen. Er kann lachen und weinen. Er kann tanzen und schlafen - wir könnten die Liste endlos verlängern. Und nichts hindert ihn, diese Fülle jeden Moment auszudehnen. Egal, wo wir stehen - wenn wir anerkennen, was wir haben und das Gefühl der Dankbarkeit dort hin senden, geschieht das nächste Wunder: wir vermehren das, wofür wir dankbar sind. Wir dehnen damit die Fülle in unserem Leben aus. Wir senden die Energie der Fülle aus - sie reflektiert sich und kommt als solche zu uns zurück. Fülle erzeugt Fülle durch die magnetische Kraft der Liebe. Beispielsweise nehmen wir Medikamente, um einen Mangel an Gesundheit auszugleichen. Doch wie oft haben wir das Gefühl von Dankbarkeit an die vielen Zellen unseres Körpers für ihre wunderbare, unermüdliche, liebevolle und großartige Leistung gesandt? Vielleicht will uns der Körper manchmal darauf aufmerksam machen, wie wenig wir die Fülle beachtet und geachtet haben, die er uns bisher gebracht hat? Alles ganz einfach! Wir können arbeiten, um die Fülle unserer Fähigkeiten und die Freude am Schaffen auszudrücken. Wir können zu anderen freundlich sein, weil wir zu uns selbst freundlich sind und aus dieser Fülle schöpfen. Wir können die Zeit dehnen, weil wir beschließen, immer soviel davon zu haben, wie wir brauchen. Wir können Arbeitsplätze schaffen, weil wir eine Plattform für die Fülle der menschlichen Talente schaffen wollen . . . und so weiter. Doch wir sind in unserer Welt nicht geübt, die Fülle auszudehnen. Daher haben Karin Müller und ich (beide langjährig erfahrene Trainerinnen und Kinesiologinnen) uns einen Traum verwirklicht: Wir haben einen 6-tägigen Lern-Event (2 x 3 Tage) entwickelt, in dem Menschen das ganzheitliche Handwerkszeug zum Ausdehnen ihrer Fülle erhalten. Natürlich gibt es viele Gründe, warum wir dazu neigen, im Bewusstsein von Mangel zu leben - die verdrängen wir nicht, sondern erkennen sie an und lösen sie sanft auf. Zu einem Leben aus der Fülle gehört natürlich systematische und professionelle Zielsetzung, die auf den eigenen und von innen getragenen Visionen und Werten beruht. Ein Lern-Event erlaubt uns, spielerisch mit allen Sinnen zu lernen und sich selbst zu erfahren. Der Lern-Event ist eine unvergessliche Reise zu sich selbst und zu einem authentischen Leben. Am
09. - 11. Mai 2003
findet der nächste Kurs statt (Teil I). Michaele Kundermann Kontakt - ausführliche Infos zum Lern-Event: "Aus der Fülle leben I & II" bei Karin Müller: ( 06074-35738, email: fuelleleben@gmx.de, www.thriving.de
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